Biofeedback-Training - Naturheilpraxis - Heilpraktikerin Katja Höllein

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Biofeedback-Training

Hier vereinen sich Technik, Wissenschaft und Gesundheit!!!

 

Biofeedback ist ein objektives, wissenschaftlich fundiertes Verfahren zur Messung, Verstärkung und Rückmeldung körperlicher Signale.
Es ist schulmedizinisch anerkannt und u. a. im Einsatz in psychosomatischen Kliniken oder als unterstützender Baustein in der Verhaltenstherapie.

Folgende Signale werden gemessen:

  • Fingertemperatur (bei Anspannung ziehen sich die kleinen Gefäße, z. B. in den Händen zusammen -> die Temperatur sinkt)

  • Blutvolumenpuls am Finger oder an der Schläfe (durch einen Infrarotsensor wird das Blutvolumen bestimmt, welches pro Herzschlag im Finger/ Schläfenarterie ankommt)

  • Schweißdrüsenaktivität (je mehr Aktivität, desto mehr Anspannung)

  • Muskelaktivität (Messung der Spannungspotentiale in der Muskulatur/ Oberflächen-EMG)

  • Atmung (gemessen wird die Atemfrequenz, -tiefe, -muster)

 

Anwendungsfelder
Biofeedback eignet sich für sehr viele Anwendungsgebiete. Ich habe mich in der Praxis auf folgende Schwerpunkte spezialisiert.

  • Stressmanagement

Sie fühlen sich müde und ausgelaugt?
Mittels Biofeedback können Sie messen, wie sehr Sie bereits gestresst sind. Ist man einmal im Strudel der Stressspirale gefangen, redet man sich häufig den eigenen Zustand schön.
Bereits in der ersten Biofeedback-Sitzung kann so ein Milenstein als Impuls für neue Denk- und Verhaltensmuster gesetzt werden, da man durch die Messergebnisse sieht, was aktuell im Körper vorgeht.
Durch die Erstellung eines umfangreichen Stressprofils wird ersichtlich, inwieweit Ihre Körperfunktionen in Mitleidenschaft gezogen worden sind bzw. mit welcher Körperfunktion Sie am besten Ihr Gesamtsystem wieder entspannen oder aktivieren können.
Daraufhin werden einzelne Übungen für das Training zu Hause erarbeitet.
Ziel der Sitzungen ist es, schrittweise ein Gespür für das eigene Stresslevel und die Auswirkung auf die verschiedenen Körperfunktionen zu bekommen, ohne das Gerät verwenden zu müssen. Sobald man dieses Bewusstsein erlernt hat, kann man eigenständig, auch ohne Therapeuten, frühzeitig mit den zusammengestellten Übungen einschreiten und eine längere Anspannungsphase vermeiden.

  • Anti-Migränetraining

Wer sie regelmäßig erlebt, weiß wie ausgeliefert man sich fühlt, wenn der Kopfschmerz beginnt. Bei schweren Attacken kann sich die Migräne auch über mehrere Tage strecken und den Patienten enorm in seinem Handlungsfeld einschränken.
Neben körperlichen Maßnahmen, wie z. B. der Darmsanierung, dem Triggern und craniosacraler Therapie, ist dieses Verfahren ideal dazu geeignet, eine Methode zu erlernen, mit der man sich meist selbst im aktuen Anfall helfen kann.
Es bestehen mehrere Theorien über die Ursachen der Migräne. Eine dieser Theorien ist die Reizung der Gefäßwände durch bestimmte Botenstoffe, was zu einer Minderdurchblutung, Entzündungsreaktionen in den Gefäßen und einer sich anschließenden starken Weitung der Gefäße im Gehirn führt. Gerade diese Weitung verursacht die pulsartigen Schmerzen im Kopfbereich.
Trainiert wird nun über einen Infrarotsensor an der Arteria temporalis (Gefäß im Schläfenbereich) die Weitstellung der Gefäße.
Durch verschiedene Übungen lernt der Patient, die Weitstellung zu verändern (zu verkleinern bzw. zu vergrößern) und damit Einfluss auf die Häufigkeit von Migräneanfällen bzw. deren Intensität zu nehmen.

  • Herz-Kreislauf-Stabilisierung, v. a. bei Angstpatienten

Mit dem sogenannten Herzratenvariabilitäts (HRV) -Training kann das Herz-Kreislauf-System gestärkt werden. Hierzu zählen ein positiver Einfluss auf Bluthochdruck, aber z. B. auch auf Herzneurosen, die vor allem bei Angstpatienten auftreten. Hier kann der Teufelskreislauf durchbrochen werden, der entsteht, wenn der Patient ein Herzengegefühl wahrnimmt und sich daraufhin durch eine gesteigerte Anspannung ein nochmals erhöhter Blutdruck bzw. schnellerer Pulsschlag einstellt.
Da auch feinste Veränderungen gemessen werden, sieht der Patient, wie er Einfluss nehmen kann und selbständig wieder in die Entspannung findet.
Das HRV-Training eignet sich ebenfalls gut bei leichten depressivien Zuständen, Erschöpfungszuständen oder Tinnitus.


Mögliche Kontraindikationen

  • schwere psychotische Erkrankungen bzw. Geisteskrankheiten,

  • ggf. Epilepsie

  • ggf. Einnahme bestimmter Medikamente -> Abklärung erfolgt in der Anamnese

  • ...



Behandlungsablauf/ Behandlungsdauer
Die Behandlung ist nach meiner Erfahrung für Erwachsene und Kinder ab Vorschulalter geeignet. Sie erfolgt meist im Sitzen. Zunächst werden die benötigten Sensoren angelegt (nicht invasiv). Diese werden an den Fingern bzw. bei Muskelmessungen an den entsprechenden Muskeln fixiert. Das Gerät ist nun in der Lage die Körpersignale aufzunehmen und an den Computer/ Bildschirm weiterzuleiten).

Stressprofile/ Erstmessungen
Diese dienen dazu, sich einen Überblick zu verschaffen, wo der Patient aktuell steht.
Diese Aufnahmen dauern meist 20min + ca. 10min Sensorfixierung und -abbau.

Trainings
Wurde das Trainingsziel mit dem Patienten vereinbart, kann konkret an der Verbesserung der verschiedenen Werte gearbeitet werden. Diese Sitzungen dauern meist 10 -30min.
Es bietet sich an, mehrere Werte durch verschiedene Übungen zu trainieren, da es recht anstrengend sein kann, so gezielt mit einem System zu arbeiten.

Sitzungsanzahl
Die nötige Sitzungsanzahl ist äußerst individuell. Manch einem Patienten reicht eine Sitzung, um sich vor Augen zu halten, was in seinem Körper vorgeht und wie die verschiedenen Funktionen zusammenarbeiten.
Durchschnittlich eignen sich ca. 6-10 Sitzungen, um einen hohen Nutzen aus dem Training zu ziehen.



 
 
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