Craniosacrale Therapie - Naturheilpraxis - Heilpraktikerin Katja Höllein

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

'Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.'
                                                                                                               -
Teresa von Ávila

Craniosacrale Therapie

Die Craniosacrale Therapie leitet sich vom lateinischen Wort 'cranium', der Schädel, und dem lateinischen Wort 'os sacrum', das Kreuzbein, ab. Sie ist entstanden aus der Cranialen Osteopathie, welche von William Garner Sutherland entwickelt wurde. Bei der Craniosacralen Therapie wird das Craniosacrale System untersucht und behandelt. Hierzu zählen der Schädel, die Wirbelsäule (Bindeglied zwischen Schädel und Kreuzbein, das Kreuzbein und die Hirn- und Rückenmarkshäute, die die knöchernen Strukturen auskleiden und in denen die Gehirnflüssigkeit, der Liquor fließt.

Der Liquor wird in einem speziellen Rhythmus produziert und wieder resorbiert. Dieser Rhythmus kann vom Therapeuten an allen Stellen des Körpers erspürt werden und gibt bei einem gestörtem Rhythmus Auskunft über eventuelle Blockaden im Körper. Er ist ungleich dem Herzschlag (Puls) bzw. der Atmung und beträgt ca. 6-12 Impulse pro Minute. Schwerpunkt der Craniosacralen Therapie ist das Erspüren und Lösen von Blockaden, die diesen Craniosacralen Rhythmus einschränken. Hierzu zählen nicht nur Verspannungen der knöchernen Strukturen, sondern auch von Faszien, Hirnhäuten, Bindegewebe und Muskulatur.

Vor allem Spannungen im Schädelbereich können sich als Kopfschmerzen, Seh- und Hörstörungen, hormonelle Störungen und als Ungleichgewicht des vegetativen Nervensystems bemerkbar machen. Gerade das vegetative Nervensystem nimmt über Sympathikus (verantwortlich für Aktion, …) und Parasympathikus (Ruhe, Verdauung, …) Einfluss auf viele innere Organe (Herz, Lunge, Magen-/Darmtrakt, …).

Prinzip der Gewebeerinnerung
Ich orientiere mich bei meiner Arbeit an den Grundsätzen des Arztes Dr. John Upledger, der die Craniosacrale Therapie ausbaute und formte, indem er bei seiner Behandlung auftretende Emotionen mit einbezog. Er ging davon aus, dass die Erinnerung an Schmerz, Traumata, Operationen oder schwere psychische Belastungen im Gewebe festgehalten und als Selbstschutz abgekapselt werden. Bei entsprechender Berührung kann es passieren, dass der Patient Erinnerungen an die Geschehnisse oder empfundene Emotionen wahrnimmt. In Kombination mit einer geschickten Gesprächsführung können diese Lebensmuster und Erfahrungen auf einer neuen Bewusstseinsebene durchlebt, verstanden und somit integriert werden.

Freiwinden/ Unwinding
Besonders der Bereich der Extremitäten, der Hals und der Kiefer können über die Technik des Unwinding, des Freiwindens, behandelt werden. Der Therapeut nimmt die Extremität, den Kopf bzw. den Kiefer des Patienten in seine Hände und folgt den Bewegungen, die von dem entsprechenden Körperteil ausgehen. Dabei können Spannungen, unter denen das Körperteil steht, ggf. abgebaut werden.

Setzen von Ruhepunkten
Bei dieser Technik wird der Craniosacrale Rhythmus angehalten. Der Körper des Patienten ruht Sekunden bis ein paar Minuten in der Stille seines Zentrums. Ruhepunkte sind sehr förderlich für die Regeneration des Craniosacralen Systems und des ganzen Körpers, sie haben eine fiebersenkende Wirkung.


Intention des Therapeuten
Die Craniosacrale Therapie gehört zu den manuellen Therapien. Sie unterscheidet sich aber wesentlich in einem Punkt von den anderen Verfahren. Sie geht davon aus, dass der Körper des Patienten die Intelligenz und Kraft besitzt, sich selbst zu heilen. Die Absicht, als Therapeut heilen zu wollen, widerspricht diesem Ansatz. Der Therapeut nimmt mit dem Patienten Kontakt auf und ist offen für die Impulse, die vom Patienten kommen. Die Grenzen des Patienten werden respektiert. Je offener und weiter der Horizont des Therapeuten ist, umso besser vermag dieser die verschiedenen verbalen und nonverbalen Botschaften wahrzunehmen.


Durch das äußerst sanfte Vorgehen ist die Therapie auch sehr gut für Kinder und Babies geeignet.

Mögliche Indikationen

  • Stress, Unausgeglichenheit

  • Infektanfälligkeit

  • Kopfschmerz, Migräneattacken (auch akut)

  • Schmerzen der Wirbelsäule, des Kreuzbeines, der Schulter

  • Sehstörungen

  • Tinnitus, M. Menière (eine mit Drehschwindel und Hörminderung einhergehende Erkrankung des Innenohrs), ...

  • Kiefergelenksyndrom (Knirschen, Knacken, Verspannungen)

  • chron. Nasennebenhöhlenentzündungen, Mittelohrentzündung        

  • Dreimonatskoliken (unerklärliche, nicht stillbare, lang anhaltende Phasen des Schreiens) bei Babies

  • Pavor nocturnus (Nachtschreck)

  • depressive Verstimmungen

  • Schlafstörungen

  • Verhaltensauffälligkeiten, ...


Mögliche Kontraindikationen

  • akute Hirnhautentzündungen, Verletzungen, Infarkte

  • Gehirntumore, Hirnödeme, Hirnaneurysma (Erweiterung/ Aussackung einer Hirnarterie), Hämatome (Blutergüsse)

  • starke Gefäßverkalkung (Gefahr, dass sich Thromben lösen)

  • bei Behandlung von Multipler Sklerose ist das Risiko eines Schubes gegeben

  • schwere psychotische Erkrankungen bzw. Geisteskrankheiten, ...


Behandlungsablauf
Die Behandlung erfolgt im Liegen am bekleideten Patienten. Zur Lockerung der den Kiefer beeinflussenden Muskulatur wird ggf. intraoral (im Mund) gearbeitet.

Behandlungsdauer
Eingeplant werden sollten ca. 40 - 90 Minuten pro Behandlung ggf. plus eine Nachruhzeit.



 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü