Schröpfen - Naturheilpraxis - Heilpraktikerin Katja Höllein

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Schröpfen

Schröpfen ist ein traditionelles, ausleitendes Heilverfahren, bei dem auf ein bestimmtes Hautareal ein Unterdruck durch aufgesetzte Schröpfgläser erzeugt wird.
Dieser Unterdruck wird klassischerweise durch Erhitzen der Luft im Schröpfkopf mittels Feuer hergestellt, kann aber auch durch Saugpumpen erreicht werden. Durch diesen Unterdruck wird die Mikrozirkulation von Blut- und Lymphflüssigkeit im darunter liegenden Gewebe angeregt. Gestaute Lymphflüssigkeit wird abgeleitet, die Anspannung

der darunter liegenden Muskeln vermindert und die Muskeln können sich entspannen.
In den angesaugten Hautbezirken strömt aus dem umliegenden Gewebe Blut. Nach dem Entfernen des Schröpfkopfes bleibt eine Art Bluterguss zurück. Weiterhin wird durch das Schröpfen bestimmter Hautareale ein positiver Einfluss auf Körperorgane und deren Funktionstüchtigkeit ausgeübt.

Verschiedene Schröpfarten
Man unterscheidet trockenes von blutigem Schröpfen, wobei bei letzterem die Hautstellen vor dem Aufsetzen der Schröpfköpfe angeritzt werden, so dass Blut in die Schröpfköpfe austreten kann.
Ich setze das unblutige, trockene Schröpfen ein.

Bei einer Schröpfkopfmassage, auch Saug-(wellen-)massage genannt, wird das unverletzte Gewebe mit Öl eingerieben und dann gezielt durch das Hin- und Herbewegen eines Schröpfkopfes massiert. Durch den permanenten Saugdruck unter dem Schröpfkopf erhält man eine stärkere durchblutungsfördernde Wirkung als bei einer klassischen Massage.

Indikationen

  • Muskelverhärtungen (Myogelosen)

  • Schmerzsyndrome

  • Bandscheibenprobleme, Hexenschuss

  • Schulter, Kniebeschwerden

  • Karpaltunnelsyndrom

  • Kopfschmerzen, Migräne

  • chron. Mandelentzündungen

  • Herz-/Kreislaufbeschwerden

  • Verdauungsprobleme

  • Asthma

  • Rheumatische Erscheinungen

  • prämenstruelles Syndrom

  • Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Schwächezustände, Wetterfühligkeit

  • Depressionen, ...


Kontraindikationen

  • Trockenes Schröpfen nicht bei Schwangeren bis zum vierten Schwangerschaftsmonat

  • Keine Schröpfköpfe über Tuberkulose, Tumore, Sonnenbrand, Brandwunden oder frischen Verletzungen

  • Wundheilungsstörungen

  • Blutgerinnungsstörungen, Einnahme von Blutgerinnungshemmern


Behandlungsablauf
Die Behandlung findet im Liegen am entkleideten Oberkörper, meist am Rücken, statt. Zunächst werden die zu schröpfenden Hautareale ermittelt, indem verhärtete Muskelstellen erspürt bzw. nötige Organschröpfzonen ermittelt werden.
Dann werden die Schröpfköpfe erhitzt und auf die Haut aufgesetzt.

Behandlungsdauer
Die Schröpfbehandlung dauert ca. 45 Minuten.






 
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